Die Schulsozialarbeit

Die Schulsozialarbeit am Kißlegger Schulzentrum

Die Gemeinde Kißlegg richtete 1997 eine 50% - Stelle für die Schulsozialarbeit an den Kißlegger Schulen ein, welche sukzessive auf 120% angehoben wurde. Die Prozente sind zu jeweils einem Drittel gefördert über das Land Baden - Württemberg, wie auch über den Landkreis Ravensburg und die Gemeinde Kißlegg.

 

Die Schulsozialarbeit ist für die Werkrealschule und die Realschule eingerichtet und montags bis donnerstags besetzt. 

Kurzes Erklärvideo der Aufgaben und Tätigkeiten der Schulsozialarbeit

Seit kurzem haben wir mit "simpleshow" ein kurzes Video gestaltet, um unsere Aufgabenbereiche der Schulsozialarbeit anschaulich darzustellen.

Klickt dazu einfach hier, oder schaut euch das Video direkt unten an :).

Die wichtigsten Infos auf einen Blick

In unserem "Padlet" findet Ihr die wichtigsten Informationen zur Schulsozialarbeit anschaulich zusammengestellt.

Scannt dafür einfach den QR-Code, oder klickt drauf.

Die Aufgabengebiete der Schulsozialarbeit

Die vier Aufgabenfelder der Schulsozialarbeit am Kißlegger Schulzentrum orientieren sich an den Förderrichtlinien des Landkreises Ravensburg.

  • Die Einzelfallhilfe

  • Soziale Arbeit mit Gruppen und Schulklassen

  • Inner- und außerschulische Vernetzung und Gemeinwesenarbeit

  • Offene Schüleraktivitäten / Offene Jugendarbeit 

Die Einzelfallhilfe

Die Unterstützung und Beratung von Schülern und Schülerinnen, Lehrern und Lehrerinnen und Eltern in schwierigen Konfliktsituationen stellt den größten Teil der Arbeit der Schulsozialarbeit dar. Die Schulsozialarbeiter sind neutrale und allparteiliche Ansprechpartner unter Berücksichtigung der Schweigepflicht (§203 StGB).

 

Gemeinsam sollen Lösungen für verschiedene Problemlagen gefunden werden. So zum Beispiel bei Schwierigkeiten im Schulalltag, im Elternhaus, in der Adoleszenz Phase oder bei Problemen mit Mitschülern. Wenn die Unterstützung vor Ort nicht ausreicht, kann die Schulsozialarbeit an weitere Netzwerkpartner vermitteln, die dann weiterhelfen können. 

Soziale Arbeit mit Gruppen und Schulklassen

Grundlage für gelingende Soziale Arbeit mit Schulklassen ist der präventive Ansatz. Soziale Kompetenzen sollen erlernt oder vertieft werden. Kinder und Jugendliche sollen wissen, wie sie mit Konflikten umgehen oder wie man sich "zivilcouragiert" verhält. 

 

Die Klassenfindungstage der Werkrealschule, wie auch die Präventionstage der Realschule werden jedes Jahr von der Schulsozialarbeit begleitet.

 

Auf Anfrage ist die Schulsozialarbeit zu verschiedenen Themen in Schulklassen (Kommunikation, Klassenrat, Stress und Stressbewältigung, Alkoholprävention, päd. Medienarbeit, etc.). Auch an verschiedenen Klassenräten nimmt die Schulsozialarbeit mehr oder weniger regelmäßig teil.

 

Normalerweise findet jährlich das Schulbusbegleiter - Coaching in Zusammenarbeit mit der Polizei und den beiden Schulen statt. Schulung und Ausbildung finden im Jugendhaus, Nachbesprechung und die Versorgung akuter Konflikte an der Schule statt. Aktuell müssen die Schulungen leider aufgrund personeller Umstrukturierungen seitens der Polizei pausiert werden. Sobald wie möglich sollen diese allerdings wieder stattfinden, da sie einen großen, konfliktpräventiven Mehrgewinn im Alltag darstellen. 

Inner- und außerschulische Vernetzung und Gemeinwesenarbeit

Innerschulische Vernetzung ist ein wichtiges Instrument, um die Qualität der Arbeit zu überprüfen. Hierzu findet in regelmäßigen Abständen der Arbeitskreis "Prima Klima" statt, an dem die Schulsozialarbeit mit den Rektoren und einigen Lehrern und Lehrerinnen der jeweiligen Schulen die Zusammenarbeit der verschiedenen Parteien überprüft, reflektiert und ggf. nachjustiert.

 

Die Teilnahme an Gesamtlehrerkonferenzen erfolgt bei Bedarf.

 

Zur außerschulischen Vernetzung gehört unter anderem die Teilnahme und Mitwirkung bei verschiedenen schul- bzw. gemeindeübergreifenden Veranstaltungen (z.B. Schulbusbegleiterausbildung, Suchtpräventionstage, Treffen der Schulsozialarbeiter im Umkreis der Gemeinde Leutkirch mit der psychologischen Beratungsstelle der Caritas in Leutkirch, verschiedene Arbeitskreise, etc.)

 

Mit dem zuständigen Jugendamt wird im Bedarfsfall zusammengearbeitet.

 

Kollegialer Austausch in der regionalen Arbeitsgemeinschaft Schulsozialarbeit wird wahrgenommen.

 

Die Schülermitverwaltungen der beiden Schulen stehen immer wieder im Kontakt mit der Schulsozialarbeit.

 

Regelmäßiger Austausch mit Gemeindevertretern der Gemeinde Kißlegg findet statt. 

 

Die Polizei stellt einen wichtigen Kooperationspartner dar.

 

Supervision, regelmäßige Teamsitzungen, und auch die fachliche Anbindung an den Träger finden statt, um sich abzusprechen, zu koordinieren und die Qualität zu sichern.

Offene Schüleraktivitäten / Offene Jugendarbeit

Niederschwellige Kontaktangebote sind dazu da, tragfähige Beziehungen zu einzelnen Schülern und Schülerinnenzu knüpfen. Durch die Beziehungsarbeit wird Vertrauen aufgebaut um dann ggf. bestimmte Probleme anzusprechen und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten.

 

Montags, dienstags und donnerstags zwischen 13 und 14 Uhr hat der Billardraum an der Schule geöffnet. Gemeinsam spielen, abschalten, Pause machen, sich erholen, Kontakte knüpfen - hierfür ist der Billardraum da.

 

Viele Schüler und Schülerinnen schauen auch in ihren Freistunden in der Schulsozialarbeit vorbei um, wenn es die Zeit zulässt, Gespräche zu führen oder sich Ratschläge und Tipps abzuholen. 

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